Schon ganze 2 Wochen sind vergangen seitdem ich hier in Santa Fé lebe. Da wird es wieder Zeit für einen Post.
Das Wetter hat sich zu einem wirklichen Sommer bei 30 Grad entwickelt, obwohl der Frühling erst am 21. September anfängt.
In der Schule muss ich trotzdem eine lange Hose tragen, oder einen grauen Rock.
Den ganzen Tag läuft über unseren Köpfen der Ventilator und bringt uns ein bisschen frische Luft in unseren Klassenraum.
In der 3 und 4 Stunde haben gestern 3 Jugendliche über den Katholischen Kirchentag 2013 in Rio de Janeiro berichtet. Wieder einmal wurde für mich extra langsames Castellano gesprochen und ich muss sagen ich habe das Meiste verstanden. Danach ging es wieder raus auf den Schulhof zum Beten. Gebetet wird hier vor jedem Schultag in der eigenen Schulkapelle. Dazu gibt es immer einen Predigttext und einen Bibeltext. Mit meinen Klassenkameraden verstehe ich mich super nur bei den Diskussionen versteh ich nur Bahnhof.
Im Moment wird über die Schuluniform diskutiert, welche sich jeder Abschlussjahrgang für sein letztes Jahr gestalten. Ich bin im vorletzten Jahr, da hier das Schuljahr im Januar beginnt.
Es gibt nur einen richtigen Platz der als Schulhof genutzt wird. Auch ist es verboten sich in die Sonne zu legen oder die Füße auf die Bänke zu packen.
Der Schulhof
Mein Gang
Gesternabend war ich zum ersten Mal im Zentrum von Santa Fé. Es ist eigentlich nur eine lange Starße mit vielen Geschäften und ein paar davon abgebenen Gassen. Zusammen mit meiner Gastchwester und einer Freundin haben noch den einzigen hier ansässigen Muskladen besucht, wo ich gleich die Gitarren ausprobiert habe.
Zum Abkühlen gingen wir dann in ein Restaurant namens Havanna und tranken einen Frappe. Ich hatte einen mit Mango- und Orangengeschmack. Es war sehr lecker und hat bei der Hitze un der hohen Luftfeuchtigkeit echt gut getan.
In dem Haus der Freundin haben wir dann alle zusammen Karten gespielt und eine Pizza gegessen.
Heute gehen ich mit meiner Gastschwester zu einer Freundin zum Essen und Schulaufgaben machen.
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