Sonntag, 27. Oktober 2013

Tantiiiiii

Buen día!
So ich bin endlich ausgeschlafen und kann euch über meine letzte Woche berichten.
Mit meiner Stufe bin ich für 4 Tage nach Cordoba, Tanti, gefahren.
Wir sind Montagnacht 6 Stunden mit dem Bus losgefahren und sind am Morgen in Cordoba gewesen.
Unsere Unterkunft: ein bisschen rustikal und mehr oder weniger Renovierungwürdig. Getrunken wurde aus Plastikbechern und alles war mehr oder weniger noch vom ende des 20 Jahrhundert. Auch das Essen war mehr oder weniger gut. Zum Glück mussten wir nicht abwaschen oder aufräumen. Ich habe immer nach Äpfeln gefragt, weil das das einzige Obst war was die dort hatten. Es gab ein Pool den wir alle gleich am ersten Tag eingenommen haben.
Die Landschaft rundherum aber war wunderschön: Berge, keine Wolken am Himmel, toller Sonnenschein, keine Mücken und kleine Flüsse, die sich durch die Landschaft schlängeln.
Jeden Tag hatten die Professoren Aktivitäten für uns organisiert, wie Bergsteigen oder an einer Wand sich herunterlassen.
Am Dienstag sind wir zu einem kleinen Wasserfall gewandert.  Dort haben wir uns alle gesonnt und einfach die Natur genossen.



Dann gab es schon Mittagessen und wir sind wieder in zu unserer Unterkunft gegangen.
Danach sind wir an einer Seilbahn den Berg runter zu unserem Dorf gefahren. Es hat super viel Spaß gemacht, da der Blick von da oben echt der Hammer war.
Danach brauchte ich auch erst mal eine Abkühlung im Pool. Leider war die Sonne so doll, dass ich mir einen ziemlich heftigen Sonnenbrand geholt. Und das im Gesicht. Leider hatte ich meine Sonnenbrille auf und ja, jetzt habe ich einen Sonnenbrillenabdruck auf meinem Gesicht.
Kommen wir zurück zu der letzten Woche.
Das sind alles Bilder von Dienstag.




 Meinen Freundinnen habe ich die Armbänder von Rotary gegeben. Es haben sich alle riesig gefreut und trugen sie die ganzen Tage über.
Meine Hand ist natürlich die, die am weißesten ist.
 Am Mittwoch sind wir diese Wand runtergeklettert. Ich hatte ein bisschen Angst, aber ich hab einfach "Ja" gesagt.


Ich habe noch ein bisschen Farbe an diesen Tagen bekommen. Aber ich bin immer noch die, die am weißesten von allen ist.
Am Nachmittag sind wir dann 7km zu diesem kleinen See gewandert. Wir sind alle von den Steinen reingesprungen und haben uns eine Abkühlung geholt. Meine Beine sehen durch das ganze wandern ziemlich mitgenommen aus, da ich eine kurze Hose trug.
 Am Abend haben wir uns alle verkleidet. Ich ging als Deutschlandfan und hatte natürlich meine Flagge dabei. Fünf Mädchen sind als Sandwich gegangen.
Ja als Sandwich. Zwei waren Brot und Schinken, eine war Tomate, eine Salat und eine War als Käse verkleidet.

Am Donnerstag gab es frühmorgens Frühstück und danach sind wir zu dem Hauptquartier unserer Tourführer gefahren. Erst mit dem Bus und dann sind wir mal wieder gewandert. Meine Beine tun ziemlich weh, da es nun einmal die Berge und Steine rauf und runter ging. Alles in allem sind wir fast 18km gewandert. Das hinterlässt seine Spuren.





 Auf dem höchsten Berg steht ein großes Monument von einer Aborigines Sage.
 Hier nochmal unsere Tourführer.




 Der Fluss war am Morgen noch sehr kalt aber am Nachmittag sind wir alle darin baden gegangen.

 Wir konnten Bogenschießen, nur leider gab es nur 2 Bögen. Es war ziemlich kalt und alle froren. Dem Sportlehrer war auch kalt aber er machte ein paar Übungen am nächstbesten Baum.



 Hier sind wir baden gegangen.

 Am Nachmittag konnten wir alle Pferde reiten. Auf dem folgenden Bild hat sich ein falsches Pferd verirrt. Es heißt Delfina und hat leider die Wachstumsphase verpasst.
 Hier ein weiteres Mal das Monument am Morgen.

In der Nacht haben wir auf dem Gelände unserer Behausung ein Feuer gemacht. Wir haben gesungen, einer Geschichte des Sportlehrers Willy zugehört und die Zeit genossen. Es war relativ kalt aber mit dem Feuer und dem Pinguinprinzip ging es schon besser.
Danach haben wir so etwas wie in alten Zeiten schweben gespielt. Die Schüler die im Kindergarten von der Schule Nuestra Senora de Fatima waren, haben sich näher zum Feuer gesetzt und so ging es durch alle Jahre der Grundschule und der weiterführenden Schule (Secundaria). Alle haben die besten Momente genossen oder die epischsten Lehrer oder Situationen mit allen geteilt. Als Willy,der Sportlehrer, zu dem 3. Jahr von der weiterführenden Schule kam war ich die einzige die noch am Rande saß. Ich fühlte mich dabei ein bisschen alleine, auch weil ich keine dieser Momente mit den anderen geteilt hatte oder schon seit dem Kindergarten mit ihnen in einer Schule war.
Jedoch sollte dass alles verfliegen, als der Willy fragte: "und wer ist zu uns in dem 4. Jahr von Fatima gestoßen?" schrien alle im Chor: DOROOOOOOOOOOOO!!!!!!!
Es war einfach ein tolles Gefühl. Als ob ich wirklich dazu gehöre und ein Teil dieses Jahrgangs bin.  Ich in hier super angekommen und fühle mich hier in Argentinien sehr wohl, habe Freunde gefunden, habe eine nette Familie, kann Sport machen und bin hier sicher aufgehoben für die kommenden Monate.

 
Am Freitag wollten wir eigentlich schon um 10 Uhr wieder nach Hause Richtung Santa Fé. Leider konnte der Bus erst so gegen 5 Uhr nachmittags auftauchen, ´sodass wir nochmal eine Wanderung zu einer Statue von der heiligen Maria gemacht haben.
Der Weg, der zu der Statue hinführte, war voll mit Dankespalketten für die Hilfe und Güte der heiligen Maria.




Alle Teilnehmer des Camps mit Lehrern.
Unser Zimmer am letzten Tag beim Einpacken.

Die Rückfahrt mit dem Bus dauerte letztendlich 7 Stunden. Es hat geschüttet und gewittert. Ich habe es noch nie so heftig, lange und doll gewittern gesehen. Die Blitze haben die ganze flache Landschaft in der Nacht erhellt. Das war einerseits beeindruckend andererseits schon ein wenig beängstigend, und damit schlafen konnte ich überhaupt nicht. Hier nocheinmal der Bus beid er Rückfahrt.
Das ist ein Teil des Sandwiches und zwar der Käse.
 
Ich möchte hier nochmal allen danken, die mir dieses Auslandsjahr ermöglichen und mich unterstützen. Meine Familie und Freunde und vor allem Rotary International und mein Club in Deutschland ohne deren Hilfe ich gar nicht hier wäre. Ich vermisse euch alle und freue mich euch in einem Jahr wiederzusehen. Aber jetzt gerade genieße ich meinen Traum.
Gracias - Danke
 
 
Meine Flagge und Ich!

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